Am französischen Nordabhang der Pyrenäen
macht sich die Klimakrise in immer mehr Dürreperioden
bemerkbar. Gleichwohl gibt es weiterhin„Optimisten“, die u.a. noch viel mehr Golfplätze
bauen wollen. Schließlich ist in Südfrankreich der
Tourismus ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor.
Zwar sollen die Greens mit gereinigtem Abwasser
bewässert werden – aber Aktivisten meinen, dass
man dieses Abwasser künftig in der Landwirtschaft bitter nötig haben wird.
In der Deutschlandfunk-Sendung „Gesichter Europas / Wofür das Wasser
in der Dürre noch reicht“ werden die eskalierenden
Wasserverteilungskonflikte im Département
Pyrénées-Orientales sehr anschaulich beschrieben– u.a. an Hand authentischer Interviewausschnitte.
Immer mehr Gemeinden rund um Perpignan müssen
mit Tanklastern mit dem notwendigen Trinkwasser
versorgt werden. Die aus den Pyrenäen
herunterkommenden Flüsse trocknen zunehmend
aus.
Die in Südfrankreich äußerst heftig ausgetragenen
Wasserverteilungskonflikte (vgl. RUNDBR.
1214/3-4) zeigen auf, was auch hierzulande beim
Voranschreiten der Klimakrise zu erwarten ist.
Der
am 16.08.25 gesendete DLF-Beitrag (55 Min.)
kann jederzeit unter
https://www.deutschlandfunk.de/duerre-in-suedfrankreich-wofuer-das-wasser-noch-reicht-dlf-57ebaf96-100.html
nachgehört werden.