… hat Focus online am 1. Aug. 2025 einen Bericht über die zunehmend schwindenden Süßwasserreserven auf dem Globus übertitelt. Die austrocknenden Regionen würden weltweit stärker zunehmen und die die feuchten Regionen zunehmend schwinden. Die Meldung bezieht sich auf Messungen aus den Jahren 2002 bis 2024, „die vom Doppel-Satellitensystem „Grace“ (Gravity Recovery and Climate Experiment) und seinem Nachfolger „Grace Follow-On“ (Grace FO) stammen. Das Satellitensystem misst die lokalen Unterschiede im Schwerefeld der Erde, woraus sich die Menge an Wasser an der Oberfläche und im Untergrund errechnen lässt. (Mehr zur diffizilen Auswertung von Grace-Daten und deren heiklen Interpretation im RUNDBR. 1193/2.) Der Süßwasserschwund habe bedrohliche Auswirkungen für die Menschheit:
„Fast sechs Milliarden Menschen – etwa 75 Prozent der Weltbevölkerung im Jahr 2020 – leben in den 101 Ländern, die in den letzten 22 Jahren Süßwasser verloren haben“,
zitiert Focus die Forschergruppe die die Grace-Daten ausgewertet hat. Besonders betroffen von den schwindenden Süßwasserressourcen seien die Regionen um das Kaspische Meer und den Aralsee in West- und Zentralasien (siehe Kasten). Ein weiteres Gebiet umfasse den Südwesten der USA, Mexiko und Teile Mittelamerikas. Weitere Schwerpunktregionen mit stark abnehmenden Süßwasservorräten würden in Alaska und Kanada sowie in Sibirien liegen:
„Hier sind es vor allem schmelzende Gletscher und Eiskappen, durch die Süßwasser ins Meer abfließt. Dies macht etwa drei Viertel jener Wassermenge aus, die auf Landflächen verloren gehen.“
Zum Ursachenranking für den zunehmenden Anstieg des Meereswasserspiegels schreibt Focus:
„Von den rund zwei Millimetern, die der globale Meeresspiegel jährlich steigt, trägt Süßwasser vom Land etwa 44 Prozent bei, der schmelzende Eisschild Grönlands 37 Prozent und schmelzendes Eis der Antarktis 19 Prozent.
“Wer mehr darüber nachlesen will, wie die Menschheit sehenden Auges in eine Süßwasserkrise hineinschlittert, findet den ganzen Focus-Bericht (nebst den Kommentaren von ignoranten Klimawandelleugnern) unter:
https://kurzlinks.de/3oin