In den USA ist die Infrastruktur noch ungleich kaputter als in Deutschland. Das betrifft auch die kommunale Wasserversorgung, die mancherorts in den USA aus ideologischen Gründen zugrunde gerichtet worden ist (s. RUNDBR. 1082/1-3) Zudem sind zehntausende kleine Wasserversorger in der US-Provinz längst nicht mehr auf dem Stand der Technik. Rohrbrüche und hohe Leckageraten sind die Folge.
Hier bietet sich American Water Works als Retter in der Not an. Der in 20 US-Bundesstaaten tätige Wassermulti übernimmt als Betriebsführer die maroden Wasserversorgungen und möbelt sie wieder auf. Für Geldanleger verspricht das zwar niedrige, aber dauerhafte Dividenden. Die Stabilität einer Geldanlage in American Water Works ist jetzt wieder in einer Aktienbewertung herausgestrichen worden. Ad-hoc-news.de (eine digitale „Finanzzeitung für Deutschland“) schreibt:
„Das Unternehmen verbindet reguliertes Monopolgeschäft mit wachsender Technologisierung – und bietet so planbare Cashflows plus Wachstum.“
Zu den Vorteilen eines Geschäftes als „regulierter Monopolist“ heißt es auf ad-hoc-news.de am 11.01.26:
„Der Großteil des Geschäfts ist reguliert – die Erlöse basieren auf genehmigten Tarifen, die eine angemessene Rendite auf das eingesetzte Kapital (Rate Base) erlauben. Die Regulie-rungsbehörden erkennen Modernisierungsinve-stitionen in die Netzinfrastruktur schrittweise in den Tarifen an. Damit wird das zentrale Produkt – Wasserver- und -entsorgung – zu einem Cashflow-starken, planbaren Infrastruktur-Asset mit eingebautem Wachstumshebel: Je mehr investiert wird und je größer die Rate Base, desto höher das künftige Ertragspotenzial.“
Und weiter:
„Das Produktprofil ist im Infrastruktursektor nahezu ideal: planbare, inflationsgeschützte Erlöse über regulierte Tarife, kombiniert mit laufendem Wachstum durch Netzinvestitionen und Akquisitionen. Während viele Tech-Produkte zyklisch oder disruptiv gefährdet sind, bleibt die Nachfrage nach sauberem Wasser nicht nur konstant, sondern steigt mit Urbanisierung, Industrialisierung und strengeren Umweltauflagen.“
American Water Works sei der führende Wasserversorger in den USA und hebe sich von allen konkurrierenden Unternehmen durch seine Spezialisierung auf die Wasser- und Abwasserentsorgung ab.
Flankiert werde das Geschäft in der kommunalen Wasserversorgung durch die Übernahme der Wasserversorgung auf US-Militärstandorten und bei Industriekunden. Bei Militär- und Industriekunden sei das Geschäft nicht reguliert, so dass sich dort höhere Gewinnspannen erwirtschaften lassen.
Die ganze Bewertung des Geschäfts von American Water Works unter
https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/american-water-works-wie-der-groesste-us-wasserversorger-zum/68476629
(Ein Hinweis auf einen weiteren Börsenreport über American Water Works kann im RUNDBR. 1177/4 nachgelesen werden.)