aktualisiert:
6. Mai 2012

 

 

 

 

 

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  Aktionen  

WasserInBürgerhand!

Alternatives Weltwasserforum

Marseille, März 2012

 

Foto: brigitta.klotz@web.de

 

 

 

 

 

Abschlusserklärung

 

Berichte

Einige von uns (attac, Berliner Wassertisch, Gemeingut in BürgerInnenhand - GiB) waren mit dabei und haben u.a. einen Workshop zur BürgerInnenpartizipation vorbereitet und durchgeführt, Netzwerke geknüpft sowie einige Kurzvideos gedreht und Bilder gemacht.

Mit den Kurzvideos haben wir eine Art Tagebuch von FAME erstellt - ohne Anspruch auf Vollständigkeit (auch auf der Webseite gemeingut.org gestellt).

Tag 1, der 14. März:

  • Beitrag I: Wasseraktivisten aus Japan fordern, dass Wasser als Gemeingut und nicht als Ware behandelt wird. Ein Interview mit Aoi Horiuchi von AM-Net, Japan.
  • Beitrag II: Das Weltwasserforum – Täuschung der Offenheit und der BürgerInnennähe.
    Vorgestern haben Veolia und RWE das Gesetz zur Offenlegung der Verträge der Berliner Wasserbetriebe verklagt – das Gesetz, das von Berliner BürgerInnen per Volksentscheid vor einem Jahr erlassen wurde.
    Am anderen Ende Europas – in Marseille – versucht Veolia, zusammen mit anderen Wasserkonzernen, sich bürgerInnen- und öffentlichkeitsfreundlich darzustellen und täuscht in ihrem Weltwasserforum Bügernähe vor. Ein Interview mit Marianne Spiller, einer Aktivistin aus Brasilien, über die Strategien des Weltwasserforums, zu dem wir in Marseille das Alternative Wasserforum 2012 abhalten.
  • Beitrag III: “Rythms of resistance” – in Sambatakt gegen den Diktat des Neoliberalismus.
    Ein Sambaaktivist spricht von den Gründen und Formen direkter Aktionen.

Tag 2, der 15. März:

  • Wasser – das umkämpfte Gut. Cochabamba und was die Wasserbewegung daraus lernen kann.
    Ein Interview mit Marcela Olivera von food & water watch aus Cochabamba in Bolivien.

Tag 3, der 16. März:

  • “Green economy”: ein wichtiges Thema sowohl bei WWF als auch beim alternativen Weltwasserforum.
    Ein Interview mit Maria Theresa Lauron von IBON International aus Philippinen.

Tag 4, der 17. März:

  • Das alternative Weltwasserforum 2012 ist heute zu Ende gegangen.
    „ Es war ein großer Erfolg“ – sagt die Wasseraktivistin Maude Barlow und schaut nach vorne: Wir haben noch einen harten Weg vor uns und müssen stark bleiben im Kampf gegen die Komerzialisierung unserer Umwelt und gegen die so genannte “bue economy”. Ein Interview mit Maude Barlow von Council of Canadians.

Weitere Videos folgen, ebenso wie eine Broschüre (als Papierausgabe) mit Beiträgen, Artikeln und Fotos aus FAME. Bleibt gespannt!


 

Aktuelle Informationen zum Alternativen Weltwasserforum FAME

 

Im März 2012 findet in Marseille das Weltwasserforum statt, es ist eine Kreation des
Weltwasserrats. Dieser Weltwasserrat wurde gegründet von Suez und Veolia,
zwei multinationalen Konzernen aus Frankreich. Er vertritt deshalb auch die Politik
dieser Konzerne, die auf Gewinn aus sind, die Wasser als Ware ansehen, Wasser
privatisieren wollen, ihre Technologien anpreisen und kein Interesse an der Schonung
der weltweiten Wasserressource haben.

Daher wird es 2012 in Marseille ein Alternatives Weltwasserforum FAME geben,
organisiert von der Zivilgesellschaft, den NGO´s und internationalen WasseraktivistInnen.

Auf diesem FAME werden die Probleme genannt, Alternativen und Lösungen geboten.

Ein Flyer, beschreibt die Ziele des FAME . Deutsche Version

Die internationale Wassergemeinschaft stellt sich Arbeitsweise dieses FAME nach
den Prinzipien der Sozialforen vor und hat dafür eine Charta ausgearbeitet, die
von allen unterschrieben wird, die im FAME mitmachen. So wird die Integrität
und Unabhängigkeit des FAME gesichert.

In Dakar, im Februar 2011, auf dem letzten Sozialforum, ist ein Appell entstanden,
der zur Mitarbeit aufruft.

Wie können auch Sie das FAME unterstützen? Indem Sie einen Beitrag anmelden
(Workshop, Film, Konferenz....), Ihre Mitarbeit, oder eine Spende schicken.

Hier der Kontakt zu dem Team von FAME.

Einladung zum nächsten Vorbereitungstreffen
in Marseille
24./25. September 2011

Praktische Infos in der französischen Einladung.


 



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