Alternatives
Weltwasserforum
Marseille,
März 2012

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Foto:
brigitta.klotz@web.de
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Abschlusserklärung
Berichte
Einige von uns (attac,
Berliner Wassertisch, Gemeingut in BürgerInnenhand
- GiB) waren mit dabei und haben u.a. einen Workshop zur BürgerInnenpartizipation
vorbereitet und durchgeführt, Netzwerke geknüpft sowie einige
Kurzvideos gedreht und Bilder gemacht.
Mit den Kurzvideos haben wir eine Art Tagebuch von FAME erstellt - ohne
Anspruch auf Vollständigkeit (auch auf der Webseite gemeingut.org
gestellt).
Tag
1, der 14. März:
- Beitrag
I: Wasseraktivisten aus Japan fordern, dass Wasser als Gemeingut
und nicht als Ware behandelt wird. Ein Interview mit
Aoi Horiuchi von AM-Net, Japan.
- Beitrag
II: Das Weltwasserforum – Täuschung der Offenheit
und der BürgerInnennähe.
Vorgestern haben Veolia und RWE das Gesetz zur Offenlegung der Verträge
der Berliner Wasserbetriebe verklagt – das Gesetz, das von Berliner
BürgerInnen per Volksentscheid vor einem Jahr erlassen wurde.
Am anderen Ende Europas – in Marseille – versucht Veolia,
zusammen mit anderen Wasserkonzernen, sich bürgerInnen- und öffentlichkeitsfreundlich
darzustellen und täuscht in ihrem Weltwasserforum Bügernähe
vor. Ein Interview mit Marianne Spiller, einer Aktivistin aus Brasilien, über
die Strategien des Weltwasserforums, zu dem wir in Marseille das Alternative
Wasserforum 2012 abhalten.
- Beitrag
III: “Rythms of resistance” – in Sambatakt
gegen den Diktat des Neoliberalismus.
Ein Sambaaktivist spricht von den Gründen und Formen direkter Aktionen.
Tag
2, der 15. März:
- Wasser – das umkämpfte
Gut. Cochabamba und was die Wasserbewegung daraus lernen
kann.
Ein Interview mit Marcela Olivera von food & water watch aus Cochabamba
in Bolivien.
Tag
3, der 16. März:
- “Green economy”:
ein wichtiges Thema sowohl bei WWF als auch beim
alternativen Weltwasserforum.
Ein Interview mit Maria Theresa Lauron von IBON International aus Philippinen.
Tag
4, der 17. März:
- Das alternative Weltwasserforum 2012 ist heute zu Ende gegangen.
„
Es war ein großer Erfolg“ – sagt die Wasseraktivistin
Maude Barlow und schaut nach vorne: Wir haben noch einen harten Weg vor
uns und müssen stark bleiben im Kampf gegen die Komerzialisierung
unserer Umwelt und gegen die so genannte “bue economy”. Ein
Interview mit Maude Barlow von Council of Canadians.
Weitere Videos folgen, ebenso
wie eine Broschüre (als Papierausgabe)
mit Beiträgen, Artikeln und Fotos aus FAME. Bleibt gespannt!
Aktuelle
Informationen zum Alternativen Weltwasserforum
FAME
Im
März 2012 findet
in Marseille das Weltwasserforum statt, es ist eine Kreation
des
Weltwasserrats.
Dieser Weltwasserrat wurde gegründet von Suez und Veolia,
zwei multinationalen Konzernen aus Frankreich. Er vertritt deshalb
auch die Politik
dieser Konzerne,
die auf Gewinn aus sind, die
Wasser als Ware ansehen, Wasser
privatisieren wollen, ihre Technologien
anpreisen und kein Interesse an der
Schonung
der weltweiten Wasserressource
haben.
Daher wird es 2012 in
Marseille ein Alternatives Weltwasserforum FAME geben,
organisiert von
der
Zivilgesellschaft,
den NGO´s und internationalen WasseraktivistInnen.
Auf diesem FAME
werden die Probleme genannt, Alternativen und Lösungen geboten.
Ein Flyer,
beschreibt die Ziele des FAME . Deutsche Version
Die internationale Wassergemeinschaft
stellt sich Arbeitsweise dieses FAME nach
den Prinzipien der Sozialforen vor und hat dafür eine Charta ausgearbeitet,
die
von allen unterschrieben wird, die im FAME mitmachen. So wird die Integrität
und Unabhängigkeit des FAME gesichert.
In Dakar, im Februar
2011, auf dem letzten Sozialforum, ist ein Appell entstanden,
der zur Mitarbeit aufruft.
Wie können auch Sie das FAME unterstützen?
Indem Sie einen Beitrag anmelden
(Workshop, Film, Konferenz....), Ihre Mitarbeit, oder eine Spende schicken.
Hier der Kontakt zu
dem Team von FAME.